Sommer-/Winterreifen mit ihrem Spezifikationen für die jeweilige Saison

 

Reifen sind nicht nur einfach rund und schwarz. Es ist sehr wichtig für sein Fahrzeug sowohl die richtigen Sommer-/Winterreifen zu haben. Mit dem hydraulischen Wagenheber ist es auch nicht sonderlich kompliziert den Reifenwechsel selbst vorzunehmen. Wenn Sie jedoch keine Ahnung davon haben und auf der sicheren Seite sein wollen, lassen Sie dieses einen Fachmann erledigen. Das gilt im Übrigen auch für Motorradreifen, egal ob Metzeler mit seinem neusten Modell dem Metzeler Tourance Next, Pirelli, Dunlop oder Michelin – mittlerweile sind alle auf die unzuverlässigen Wetterbedingungen eingestellt.

 

Die Devise lautet von Experten: Sommerreifen werden im Sommer und Winterreifen im Winter genutzt. Alle Leute, die meinen Ihre Sommerreifen im Winter oder andersherum abfahren zu müssen, machen sich damit keine Freude.

Wichtig wäre hierbei auch die entsprechende Reifengröße, welche Sie aus Ihrem Fahrzeugbrief entnehmen können. Sind auf der Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Reifendimensionen anzubringen, steht in den Papieren eine Größenkombination.

 

Welche Unterschiede gibt es zwischen Sommer- und Winterreifen?

 

Hierbei gibt es ganz klar zwei deutliche Unterschiede zwischen den Reifen: Das Profil und die Gummimischung.

Von Sommerreifen ist die Gummimischung deutlich härter, weil im Sommer deutlich höhere Temperaturen sind und die Reifen diese Temperaturen auch überstehen müssen. Winterreifen besitzen ein Profil, welches sich durch die Lamellen auszeichnet – bestehend aus vielen kleinen Profileinschnitten, die ein Rutschen über die glatten Straße verhindern. Sommerreifen sind standhafter bei größeren Wassermengen. Winterreifen mit ihrem Profil eignen sich hierfür nicht so sonderlich.

Am besten erkennen Sie einen Winterreifen am “Schneeflocken”- oder Alpine-Symbol auf den Seitenflanken.

Winterreifen
Winterreifen Kennzeichnung – Schneeflocke oder MS Kennzeichnung

 

Somit sind die Sicherheitsbedingungen der Reifen erfüllt. Bei schwierigen Straßenverhältnissen im Winter geben Winterreifen Autofahrern ein Gefühl von mehr Sicherheit. Auch sollten Sie  auf das Reifenalter achten:

 

  • Nach sechs Jahren kann die Gummimischung aushärten und der Grip lässt nach.

 

Der Bremsweg ist deutlich länger und der Antrieb wesentlich höher, wenn Sie mit Winterreifen im Sommer fahren.

Bei Sommer-/Winterreifen besteht außerdem der Unterschied darin, dass ein Winterreifen ab einer Profiltiefe von 4 mm ersetzt werden sollte. Bei Sommerreifen ist die empfohlene Mindestprofiltiefe 3 mm.

 

Vermeiden Sie Unfälle, indem Sie die richtigen Reifen zur richtigen Zeit fahren. Reifen sind nicht gerade günstig aber hier sollte Sicherheit vorgehen. Man muss zum Glück ja nicht jedes Jahr neue Reifen kaufen. Es sei denn die Reifen sind abgenutzt oder beschädigt durch verantwortungsloses Fahren. Wer also tiefer in die Tasche greifen muss für Sommer- sowie Winterreifen, sollte auch vorsichtig damit umgehen. Beim Reifenwechsel, sollten die Reifen, die gerade nicht genutzt werden, gut gelagert werden. Viele Autohäuser oder auch einzelne Autowerkstätten bieten einem auch an die Reifen bei sich zu lagern. So hat man mehr Platz ggf. in seiner Garage oder an sonstigen Orten, wo Sie die Reifen sonst gelagert hätten. Auch muss man keine Angst haben, dass die Reifen geklaut werden.

Sollten Sie sich gebrauchte Reifen kaufen, sehen Sie zu, dass diese nicht älter als 6 Jahre sind. Informieren Sie sich vorher wie teuer neue Reifen werden, damit sie preislich gesehen nicht über den Tisch gezogen werden.

 

Leistungen der Reifen

 

Viele Hersteller achten auf unterschiedliche Merkmale bei Sommer-/Winterreifen. Wie z.B. Lautstärke und Spritverbrauch. Reifen haben etwas mit dem Spritverbrauch zu tun? Ja wohl! Denn hierbei kommt es drauf an wie die Gummimischung ist. Der minimal höhere Spritverbrauch ist bei den Winterreifen ein Nachteil. Dieser entsteht durch den Rollwiderstand der Winterpneus. Hierdurch ist der Kraftaufwand für die Bewegung der Reifen höher. Aber nicht nur die Reifen sorgen für einen höheren Spritverbrauch. An kalten Wintertagen wird Beispielsweise die Fahrzeugheizung mehr benutzt, wodurch wesentlich mehr Energie verbraucht wird.

 

Doch von wann bis wann benutzt man Winter- und Sommerreifen?

Es ist zu empfehlen die Winterreifen von Oktober bis Ostern zu fahren. Und in der restlichen Zeit natürlich die Sommerreifen. Verpassen Sie nicht den Zeitpunkt die Reifen zu wechseln, denn es ist Pflicht geworden in den entsprechenden Monaten die genannten Reifen zu fahren.

Reifen wechseln leicht gemacht

 

Warum immer zu seiner Werkstatt zu fahren, um die Reifen wechseln zu lassen, wenn es doch auch einfach selbstständig geht. Natürlich braucht man hierzu die richtigen Hilfsmittel. Am wichtigsten ist der hydraulische Wagenheber, welcher leicht zu bedienen ist und kein großen Kraftaufwand erfordert. Verschiedene Ausführungen, Preisklassen und Qualitätsklassen finden Sie im Fachhandel.

Man muss darauf achten, welcher Wagenheber für das richtige Fahrzeug geeignet ist.  Denn neben dem hydraulischen Wagenheber gibt es auch noch den Rangierwagenheber und Stempelwagenheber.

 

Der Stempelwagenheber ist gut geeignet, wenn Sie unterwegs mal eine Panne haben. Er ist klein und kann gut verstaut werden.

Achten Sie beim selbstständigen Wechseln darauf, dass Sie in der Bedienungsanleitung die richtigen Aufnahmepunkte für den hydraulischen Wagenheber finden.

 

Fazit:

Halten wir also fest, dass man um einen Reifenwechsel zweimal im Jahr nicht drum herum kommt. Dies dient nur zur eigenen Sicherheit und wohl auch zur Sicherheit der Mitmenschen. Denn auf nassen, trockenen oder glatten Fahrbahnen sollte man stets sicher unterwegs sein.

Reifenwechsel selbst in die Hand nehmen oder in einer Werkstatt oder beim Automobilhändler vornehmen lassen, das ist jedem selbst überlassen. Dass hier deutlich Unterschiede zwischen Sommer-/Winterreifen vorliegen ist ganz klar. Es gibt ja nicht umsonst für die beiden Jahreszeiten unterschiedliche Reifen. Die Wetterverhältnisse sind deutlich anders und das müssen auch die Reifen aushalten.

 

Ratsam ist es, sich vor dem Kauf der Reifen genau zu informieren. Erkundigen Sie sich hierzu am besten im Internet, denn viele Automobilseiten oder überhaupt Internetseiten, die mit Autos zu tun haben, haben bereits Tests durchgeführt, die für Sie von großer Bedeutung sein könnten. Verhindern Sie einen Fehlkauf, indem Sie nicht einfach die nächst besten Reifen kaufen.

Vor Ort helfen Ihnen Mitarbeiter in Autohäusern oder Werkstätten auch gerne weiter und empfehlen Ihnen die für Sie passenden Reifen.